Wer ich bin. Und wer ich nicht mehr
sein muss / will / werde.

Geboren im Ruhrgebiet – tief im Westen.

Mit klarem Blick, ehrlicher Arbeit, und dem Wunsch, einfach mal gehört zu werden.

 

Ich war Handwerker. Und ein Suchender.

Ich war still, laut, angepasst, rebellisch.

Ich war überall – nur selten bei mir selbst.

 

Ich verlor mich – im Schmerz, in der Sucht, in der Leere.

Ich war extrem übergewichtig, verlor mich dann in Magersucht und Bulimie.

Essen, auskotzen, trinken, rauchen – ich habe alles getan, um mich nicht fühlen zu müssen.

Schon als Jugendlicher griff ich zur Flasche, lange bevor ich wusste, wovor ich eigentlich fliehe.

Ich war viele Versionen von mir – aber keiner davon war wirklich ich.

 

Dann kam der Moment, an dem es nicht mehr ging.

Nicht aus spiritueller Erleuchtung heraus. Sondern weil mein Körper, mein Geist, mein Leben sagte:

„So nicht mehr.“

 

Ich habe gelernt zu lauschen.

Nicht auf das Geschrei da draußen – sondern auf das Flüstern dazwischen.

In mir. In anderen. Im Raum, den wir zu selten betreten: dem Zwischenraum.

 

Ich mag den Buddhismus – aber ich bin kein Klostermönch.

Ich glaube an Energie – aber nicht an Esoterik-Gedöns.

Ich bin keiner, der oben steht. Ich bin einer von euch.

Einer, der weiß, wie dunkel es werden kann – und dass man trotzdem wieder Licht findet.

 

Ich begleite nicht als Coach. Nicht als Lehrer.

Ich bin einfach da. Ich höre zu. Ich frage.

Und manchmal reicht das schon.

 

Nicht perfekt. Nicht poliert.

Aber wahr.